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Sie lesen: Splinter Cell: Chaos Theory - Story

Wir schreiben das Jahr 2008.
Städteübergreifende Stromausfälle, die Börse geht den Bach runter, und nationale Verteidigungsanlagen werden auf elektronische Art und Weise entführt. Sie schlüpfen zum dritten Mal in Sam Fishers Haut und werden mit der Untersuchung der informationsbasierten Angriffen, die ihren Ursprung in Nordkorea zu haben scheinen, beauftragt. Auch in Splinter Cell:Chaos Theory ist es Ihre Aufgabe, feindliche Gebäude zu infiltrieren und wichtige Daten zu beschaffen
und dabei möglichst unentdeckt zu bleiben. Dabei stehen Ihnen, wie gewohnt, die neusten Waffen- und Überwachungssysteme zur Verfügung.

Sie lesen: Splinter Cell: Chaos Theory - Test

Sam Fisher steht also mal wieder bereit, die Welt vor dem dritten Weltkrieg zu retten. In Splinter Cell: Chaos Theory ist das noch cooler gelungen, als in den Vorgängern. Zwar werden Sie in elf Missionen mal wieder rund um den Globus geschickt, aber grafisch macht das deutlich mehr her, als noch in Splinter Cell: Pandora Tomorrow. Mit der Grafik möchte ich ausnahmsweise auch einmal den Test einleiten, denn die ist so bombastisch, dass ich jetzt einfach darüber schreiben muss! Damit möchte ich Splinter Cell und Pandora Tomorrow nicht als hässliches Entlein dastehen lassen – bessere Licht- und Schatteneffekte findet man selten, aber was die Texturen angeht, hat man bei Splinter Cell: Chaos Theory doch einiges besser gemacht: Auf den Wänden erkennt man zahlreiche Mulden, verschiedene Helligkeitsabstufungen und Ritzen. In Gesichtern sieht man jeden noch so kleinen Pickel und Sams Kampfanzug glänzt im Regen feucht. Da ist es schon fast schade, dass Sie Splinter Cell: Chaos Theory fast immer im Dunklen spielen müssen – und da sind wir schon beim nächsten Punkt:

Während Sie in Splinter Cell und Pandora Tomorrow Lampen einfach so kaputtschießen konnten, werden Sie merken, dass Sie in Chaos Theory mit Konsequenzen rechnen müssen, wenn Sie sozusagen die Axt im Wald spielen. Die Gegner nehmen nun nämlich zersplitterte Glühbirnen nicht einfach so hin, sondern zücken ihre, teils schweren, Waffen plus Taschenlampe und machen sich auf die Suche nach einem möglichen Eindringling. Wenn Sie schon auf Lampen schießen wollen, treffen Sie nur die Glühbirne, denn wenn Sie den metallenden Lampenschirm treffen, gibt das ein sehr lautes Geräusch, was von einigen Feinden sofort zur Annahme führt, es sei auf sie geschossen worden und dann kann es schon mal passieren, dass die Gegner blind in die Richtung schießen, aus der sie den Schuss vernommen haben. Wenn Sie sich dann nicht ganz schnell zurückziehen, können Sie getrost die Quickloadtaste betätigen. Natürlich haben Sie auch in Chaos Theory die Möglichkeit unentdeckt zu bleiben: Erinnern Sie sich noch an das Kamerastörsystem aus Splinter Cell? Ein ähnliches Gerät ist nun in Ihrer schallgedämpften Pistole. Mit dieser Technik lassen sich elektronische Gerätschaften, unter anderem PCs und Lampen für eine gewisse Zeit ausschalten. Dabei flackert das Licht nur einmal kurz auf, bevor es erlischt – dann sollten Sie sich allerdings beeilen, denn nach kurzer Zeit funktionieren die Gerätschaften wieder.

Apropos Geräusche: Zusätzlich zur altbekannten Sichtbarkeitsanzeige, hat Ihr Held nun auch eine „Wie-leise-sind-meine-Handlungen“-Anzeige. Diese Anzeige sollten Sie nicht außer Acht lassen, denn die Gegner reagieren in Splinter Cell: Chaos Theory deutlich empfindlicher auf Geräusche. Dazu zählen nicht nur kaputtgeschossene Lampen, auch zu schnelles Laufen kann laute Geräusche verursachen.
Bei aller Wachsamkeit der Feinde, neigen einige dann wirklich zu Übertreibung: Wenn Sie beispielsweise eine Tür offen gelassen haben, bekommen einige Wachen sofort Panik und fragen sich, wer denn die Tür offen gelassen hat. Dass sie eventuell von einem KI-Kollegen offengelassen wurde, kommt den paranoiden Aufsehern nicht in den Sinn.

Die Atmosphäre ist aber auch in Splinter Cell: Chaos Theory wie immer auf höchstem Niveau. Wenn mal wieder ein Gegner mit gezückter Taschenlampe an Ihnen vorrübergeht und Sie sich dabei ertappen, wie Sie die Luft anhalten und hoffen, dass der Strahl der Taschenlampe Sie verfehlt und Sie ganz genau wissen, dass wenn Sie sich jetzt auch nur einen Millimeter bewegen, ein Alarm ausgelöst wird und Sie schnellstmöglich in Deckung gehen sollten – das läuft es einem manchmal schon eiskalt den Rücken hinunter.

Natürlich können Sie, wie schon in den Vorgängern die Bruce-Willis-in-Stirb-Langsam-Methode abziehen, Ihr Schallgedämpftes Sturmgewehr vom Rücken nehmen und alles niedermähen, was sich bewegt, aber in Splinter Cell: Chaos Theory werden die Spieler zusätzlich motiviert, die Level professionell durchzuspielen, denn am Ende jeder Mission wird der Spieler bewertet. Nur wer keinen Alarm auslöst, alle Haupt- und Nebenmissionen abschließt und niemanden tötet erhält die 100%-Wertung. Diese ist nicht erforderlich, um ins nächste Level zu kommen, es animiert allerdings ungemein. Sollte es doch einmal brenzlig werden, stehen wie gewohnt Pistole und Sturmgewehr zur Verfügung. Neu in Chaos Theory ist das Messer. Solange Sams Arm nah genug am Gegner ist, reicht ein Mausklick und der Gegner ist hinüber – egal ob Sie hinter, oder direkt vor ihm stehen. Aber nicht nur zum Gegneraufschlitzen ist das Messer gut: Sie können damit, allerlei Unfug anstellen, wie zum Beispiel Zeltwände aufschneiden, Sicherheitssystem überbrücken, oder Stromgeneratoren sabotieren.
Zu all den Neuerungen gibt es auch Dinge, die gleich geblieben sind: Sam Fisher hat nach wie vor einen saharatrockenen Humor und die Dialoge sind sehr unterhaltsam. Wie schon bei Splinter Cell und Splinter Cell: Pandora Tomorrow werden die Missionen durch extrem cool gemachte Intros und CNN-News eingeleitet, was auch in diesem Teil sehr realistisch wirkt.

Zum, schon aus Pandora Tomorrow bekannten und wenig veränderten, Multiplayer gibt es in Splinter Cell: Chaos Theory noch einen COOP-Modus dazu. Diesen spielen Sie mit einem Freund via LAN oder Internet und können so zu zweit verschiedene Missionen bewältigen. Diese sind übrigens auch auf zwei Spieler ausgelegt. Sie können diese speziellen Missionen nur zur zweit absolvieren, da Sie beispielsweise eine Räuberleiter machen ,oder den Freund abseilen müssen. Zum COOP-Modus erfahren Sie hier mehr.

Fazit: Splinter Cell: Chaos Theory macht mal wieder einen großen Schritt nach vorn. Sowohl grafisch als auch spielerisch steht es Splinter Cell und Pandora Tomorrow in nichts nach. Während Pandora Tomorrow mit einem legendären Multiplayer-Modus aufwartete, setzt Chaos Theory mit dem COOP-Modus noch einen drauf – Volle Kaufempfehlung!

Sie lesen: Splinter Cell: Chaos Theory - Charaktere

Sam Fisher
Fisher arbeitete in den letzten Jahrzehnten an vorderster Front der Spionagearbeit aller bedeutenden Konflikte. Dabei hat er nicht nur überlebt, sondern aufgrund von harter Arbeit, unersättlicher Neugierde und brutaler Ehrlichkeit auch exzellente Aufklärungsarbeit geleistet. Er hat wenig Zeit für Freundlichkeiten und noch viel weniger für Lügen.
Obwohl Fisher seine Fähigkeiten kennt und vollstes Vertrauen in sie hat, ist ihm vollkommen bewusst, dass es oft reines Glück war, dass er seine Missionen überlebt hat.


Colonel Irving Lambert
Lambert ist Third Echelon Einsatzleiter und erstattet dem Third Echelon-Chef Bericht. Er ist verantwortlich für alle Third Echelon-Einsätze. Als junger Mann ist er dem Geheimdienst beigetreten und schnell die Karriereleiter emporgestiegen. Er war vor Beginn der Operation Desert Storm am Persischen Golf, wo er für die Koordination von SIGINT und die Führung von Doppelagenten verantwortlich war. Mit Beginn der Kriegshandlungen kümmerte er sich um die Laserzielgeräte und die Versorgung der Medien mit positiven Eindrücken. In Washington, D.C. ist er ein beliebter Mann mit guten Verbindungen, der jedoch von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird.


Anna Grímsdóttir
Anna Grímsdóttir ist ein lebender Computer und eine hervorragende Geheimdienst-Technikerin. Ihre Aufgabe besteht darin, die Einsatzkräfte mit der nötigen Technologie und den nötigen Informationen zu versorgen. Sie ist ruhig, selbstbewusst und in der Lage, selbst die bestgeschützten Computersysteme zu knacken. Grimsdóttir ist Amerikanerin in der zweiten Generation. Ihre Mutter stammt aus Akureyri in Nordisland und kam allein in die USA. Grimsdóttir verließ das St. John's College Mitte der 90er und arbeitete anschließend als Programmiererin in unterschiedlichen privaten Kommunikationsfirmen, die für die U.S. Navy arbeiteten. Ende der 90er Jahre wurde sie von der NSA angeworben. In dieser Zeit wurde das Internet immer wichtiger für die innere Sicherheit, was ihr die Chance zu einem raschen Aufstieg verlieh.


William Redding
Fishers neuer Agentenführer ist ein ruhiger Beamten-Typ. Was seine Planungen, Vorbereitungen und Informationen betrifft, ist er hundertfünfzigprozentig und auch in allen anderen Bereichen seiner Arbeit peinlich genau. In Bezug auf Waffen- und Fahrzeug-Spezifikationen ist er eine Art Fetischist und könnte aus dem Gedächtnis die komplette Ausrüstung der Osprey aufzählen, inklusive ihres Gewichts und ihres derzeitigen Standorts. Will hat die University of Chicago besucht, wo er einen BA in Politikwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte gemacht hat. Anschließend hat er sich für den Marine Corps beworben, wo er als Kommunikationsspezialist ausgebildet wurde und schnell zum Captain aufstieg. Er verließ die Truppe, um bei der NSA als Nachrichtenoffizier zu arbeiten. Er musste schnell lernen, dass man ihm aufgrund seiner Vergangenheit als Marine die besonders gefährlichen Orte zuwies und konnte auf diese Weise viel Anerkennung ernten.


Milan Nedich
Milan ist der stellvertretende Geschäftsführer einer für Personenschutz zuständigen Unterabteilung von Displace International. Milan ist stets gut gekleidet und tadellos in Auftreten und Verhalten. Übermäßiger Alkoholgenuss ist seltener bei ihm festzustellen.




Admiral Otomo
Admiral Otomo ist Befehlshaber der neu gegründeten Abteilung für Informationskriegsführung der japanischen Selbstverteidigungskräfte. Otomo ist genügsam, entschlossen und absolut loyal. In Japan ist er das Äquivalent zu Irving Lambert von Third Echelon. Die beiden tauschen untereinander Informationen aus.


Bruce Morgenholt
Bruce Morgenholt ist ein 'ganz normaler älterer Herr', der nur ganz nebenbei zu den 12 intelligentesten Menschen unseres Planeten gehört. Er hat mit Abrahim Zherkezhi zusammengearbeitet und die Masse Kernels in Folge der georgischen Informationskrise studiert. Derzeit arbeitet er für Wright-Pritchard Technologies, ein Telekommunikationsunternehmen mit Entwicklungskontakten in ganz Süd- und Mittelamerika.


Hugo Lacerda
Hugo Lacerda stand einige Jahre mit einer Reihe von Separatisten-, Guerilla- und Revolutionsgruppen in Mittelamerika in Verbindung. Neuste Geheimdienstinformationen legen nahe, dass er inzwischen eine eigene Bewegung gegründet hat und den Informationskrieg als den einzig möglichen Weg ansieht, in der heutigen Welt der Revolution zum Sieg zu verhelfen.


Douglas Shetland
Shetland ist Präsident und Geschäftsführer von Displace International, einem privaten Militärunternehmen. Er hat die Erfahrungen seiner militärischen Laufbahn und seiner Spezialausbildung genutzt und ein florierendes, staatlich anerkanntes Söldnerunternehmen ins Leben gerufen. Seine Verbindungen zum US-Militär und über seine Angestellten zu anderen westlichen Militärs ermöglichen es ihm, eine bedeutende Lücke innerhalb der modernen Verteidigungsindustrie zu schließen.


Abrahim Zherkezhi
Abrahim Zherkezhi hat an der Universität Göttingen einen Doktor im Bereich Kryptologische Zahlentheorie erlangt und war in Folge der Stromausfälle als Berater für die amerikanische Homeland Protection Agency tätig. Im Dienste der UN war er den Geheimnissen der Masse Kernels in Folge der georgischen Informationskrise auf der Spur, aber verschwand dann urplötzlich von der Bildfläche. Es gibt Gerüchte über eine Geisteskrankheit.


Arthur Partridge
Arthur Partridge ist Kapitän der USS Clarence E Walsh. Er ist einer der Top-Befehlshaber der Navy und befindet sich auf direktem Kurs in Richtung Admiralität. Er ist seit langem mit Sam Fisher befreundet, seit der Zeit als dieser bei den Navy SEALS seinem Kommando unterstellt war. Auch heute noch halten die beiden ihr freundschaftliches Verhältnis aufrecht.

Sie lesen: Splinter Cell: Chaos Theory - Gadgets

SC-20K
Das Gewehr kann mit vier unterschiedlichen Modulen für Spezialzwecke ausgerüstet werden. Diese Module werden im Verlauf des Spiels freigeschaltet. Tippen Sie die Alt-Taste an, um zwischen den Modulen des SC-20K zu wechseln.
1. Griff
Mit dem Vordergriff kann Sam das Gewehr viel präziser bedienen.
2. Scharfschützen-Modul
Sie können das Gewehr auch mit einem Scharfschützen-Modul ausstatten und panzerbrechende 20-mm-APDS-Geschosse durch einen Speziallauf auf gehärtete Ziele wie Fahrzeuge oder Stellungen verfeuern. Das Modul ermöglicht ein sehr präzises Erfassen von Zielen auf große Entfernungen. Es ist zwar sehr leistungsfähig, aber auch sehr laut und sollte immer überlegt eingesetzt werden.
3. Schrot-Modul
Das Schrot-Modul wurde für den Nahkampf konzipiert. Es verfügt über einen halbautomatischen Verschluss. Das Modul ist ebenfalls sehr laut. Sie verraten damit sofort Ihren Standort.
4. Werfer
Der Werfer ermöglicht Ihnen den Abschuss von verschiedenen Projektilen, die alle unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Es stehen vier Typen zur Verfügung:

Teaser
Ein Hochspannungsgeschoss in Klebstoffummantelung. Der Teaser bleibt am Feind kleben und teilt kampfunfähig machende Stromstöße aus.


Haftkamera
Eine Miniaturkamera, mit voller Zoom- und Schwenkfähigkeit. Verfügt über Nachtsicht- und Wärmebildmodi. Die Kamera sendet die Bilder direkt an Sams OPSAT. Haftkameras sind mehrfach verwendbar. Diese Kamera kann ebenfalls dazu verwendet werden, Gespräche aufzunehmen, die von Sam nicht direkt belauscht werden können. Per Fernbedienung lassen sich Geräusche erzeugen, um Aufmerksamkeit von Gegnern zu erregen. Außerdem können Sie Giftgas aus der Kamera ausströmen lassen, welches alle Gegner in unmittelbarer Umgebung kampfunfähig macht - die Kamera wird danach zerstört.

Ringflächengeschosse
Ein Hochgeschwindigkeitsgeschoss ohne Penetrationswirkung aber mit großer Einschlagskraft, das den Gegner kampfunfähig macht.





Gasgranate
Eine Granate, die CS-Gas verwendet und mit der man ganze Gegnergruppen ausschalten kann. CS-Gas verursacht starke Atemwegsreizungen. Längerer Kontakt mit dem Gas führt zu Bewusstlosigkeit.

5-7 Pistole - OCP
Die 5-7 Pistole verfügt über einen Einfachabzug und ein Magazin mit 20 Schuss. Sie ist außerdem mit einem Schall- und Mündungsfeuerdämpfer ausgestattet.
OCP
Ein Zusatzmodul für die 5-7 Pistole. Sie können damit elektronische Geräte vorrübergehend ausschalten. Dazu zählen u.a. Lampen, Kameras oder Computer. Probieren Sie den OCP mal aus - Sam ist davon begeistert. Wenn ein Lämpchen an der Seite der 5-7 aufleuchtet, wissen Sie, ob OCP ein passende Ziel getroffen hat. Ist es grün, haben Sie ein Gerät erwischt und ausgeschaltet, ist es rot, wird das Ziel vom OCP nicht beeinflusst.


Haftmine
Die Haftmine ist ein fast an jeder Oberfläche haftender Sprengsatz, der durch Bewegungen ausgelöst wird.





Splintergranate
In der 6,3-Zentimeter-Stahlkugel der M67 Splittergranate stecken fast 184 Gramm Sprengstoff. Bei Detonation bricht die Stalsphäre auf und setzt einen Regen aus schnellfliegenden Splittern frei.


Nebelgranate
Diese Granate verbreitet bei ihrer Explosion eine Rauchwolke. So können Sie sich bewegen, ohne von Ihren Gegner gesehen zu werden.




Blendgranate
Die Granate blendet die Feinde vorrübergehend, wenn sie in ihrem Sichtbereich detoniert.